Badminton Sonderformen - Speedminton und Co.

Über die Jahre hinweg haben sich neben dem eigentlichen Badmintonsport einige Varianten entwickelt. Egal ob Speedminton, Blackminton oder Beachminton, alle Alternativen haben das Ziel den Badmintonsport ins Freie zu bringen. Insbesondere im heißen Sommer sind diese Spielformen eine willkommene Abwechslung um der Halle zu entkommen. Was sich hinter den einzelnen Begriffen verbirgt, erfährst du hier.

Speedminton

Der ursprüngliche Name dieser Variante ist Speed Badminton. Als Markenname hat sich aber Speedminton, vertrieben durch die Speedminton GmbH, etabliert.
Gespielt wird Speedminton zumeist im Freien, ohne Netz, mit einem squash-ähnlichen Speedmintonschläger und einem speziellen Kunststoffball, der weniger windanfällig ist. Bei stärkerem Wind kann sogar ein Windring am Speedminton-Ball befestigt werden, um den Ball damit noch weniger windanfällig zu machen.
Die Regeln von Speedminton sind denkbar einfach erklärt. Jeder Spieler befindet sich in einem eigenen Spielfeld, dass sich einige Meter entfernt vom gegnerischen Spielfeld befindet. Eigene Punkte können erzielt werden, wenn man den Speedminton-Ball im gegnerischen Rechteck unterbringt. Punkte für einen Fehler des Gegners erhält man, wenn der Mitspieler das Spielfeld mit dem Ball verfehlt (Ball im Aus).


Blackminton

Aus dem Speedminton heraus hat sich auch das so genannte Blackminton entwickelt. Es wird im Dunkeln unter Neonbeleuchtung gespielt, wobei der Ball durch ein Knicklicht in seiner Mitte sichtbar gemacht wird.


Beachminton

...oder auch Beach-Badminton, ist vergleichbar mit dem Beachvolleyball. Gespielt wird es also in der Regel im Freien (aber auch in einigen Hallenanlagen). Das Spielfeld ist dem Badmintonfeld ähnlich. Es wurde jedoch die Feldgröße verringert, das Netz erhöht und die vordere Aufschlagline durch Hütchen am Rand ersetzt. Auch beim Beachminton ist der Ball aus Kunststoff und etwas schwerer als ein Badmintonball, um die Flugeigenschaften unter Windeinfluss zu verbessern